
Bei EFRA Lichtwerbung in Köln ergänzt das Lastenrad den Fuhrpark
Führerscheinlose Mitarbeitende mobil machen: Das gelang EFRA Lichtwerbung aus Köln-Neuehrenfeld.
Das Unternehmen ist nicht nur im Bereich Leuchtreklame tätig, sondern bietet auch Schilderbeschriftungen und Folierungen an – und genau hierfür wurde im Langzeittest ein BAYK erfolgreich eingesetzt.
Montagen und Folierungen sind teils durch eine Person ausführbar. Dank des Lastenrads kann ein Mitarbeiter ohne Führerschein solche Aufträge nun meistens eigenständig übernehmen, da in den großen Kofferaufbau des BAYK in vielen Fällen das benötigte Material und Werkzeug hineinpasst. Solche Termine hat das Unternehmen mehrmals pro Woche. Mit dem Lastenrad kann oft direkt an den Zielort gefahren werden, was Parkplatzsuche und anschließende Fußwege einspart. Nach dem Test kaufte EFRA das BAYK. Das Unternehmen entschied sich auch deswegen für das Modell, weil es vor Ort einen Lastenrad-Servicepartner mit BAYK-Erfahrung gibt.
Nutzungsprofil: Werbetechnik-Kleinaufträge
- Transportaufgaben: Werkzeug und Material für kleine Beschriftungs- und Folierungsaufträge
- Fahrprofil: innerstädtisch, 1 bis 2 mal pro Woche, mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von 11,5 Kilometern je Nutzungstag
- Weiterer Fuhrpark für Montagearbeiten: ein Kleintransporter und ein großer Transporter. Der Einsatz des Kleintransporters wird durch das Lastenrad reduziert.
Vorteile für EFRA
Mobil ohne Führerschein
Ein Mitarbeiter hat keinen Pkw-Führerschein und konnte deshalb bislang nicht alleine Kleinmontagen wie das Anbringen von Beschilderungsbeschriftungen erledigen. Dank des Schwerlastenrads ist dieser Mitarbeiter nun in der Lage, allein zu Terminen zu fahren.
Planbare Betriebskosten
Eine große Motivation zur Testteilnahme von EFRA waren die planbaren Betriebskosten: Bei Ich entlaste Städte 2 zahlten die Unternehmen ähnlich wie beim Full-Service-Leasing eine monatliche Pauschale, in der Nutzung, Wartung und Versicherung inkludiert sind. Solche Kostenmodelle sind für viele Unternehmen sehr attraktiv, da beispielsweise die Suche nach einer Versicherung entfällt. Lastenrad-Händler könnten mit solchen Preismodellen neue Kunden gewinnen.



Schneller am Einsatzort
Mit dem Lastenrad kann meist direkt an den Einsatzort gefahren werden, wie hier im Bild im Kölner Mediapark. Der Zeitvorteil ist sehr hoch. Mit dem Kleintransporter wäre die Nutzung der öffentlichen Tiefgarage unter dem Mediapark nötig gewesen. Werkzeug und Material hätten zu Fuß von der Tiefgarage zum Einsatzort getragen werden müssen.
Modellauswahl: ein guter Kompromiss

Bei EFRA zeigte sich im Test, dass das Schwerlastenrad BAYK eine insgesamt gute Wahl war. Zu den Stärken zählt für EFRA, dass das BAYK ein großes Transportvolumen bietet, natürlich zulasten der Handlichkeit. Werkzeug und Material für kleine Folierungsaufträge passen in den großen Kofferaufbau, inklusive eines kleinen Arbeitstisches.
Vermisst wurde, dass traditionelle Leitern und lange Folienrollen nicht in den Kofferaufbau passen. Mögliche Lösungen sind hier Lastenräder und Anhänger mit Plane-und-Spriegel-Aufbau, die längere Ladungen ermöglichen.
Neutral wurde der Wetterschutz bewertet, der für den Hauptnutzer des Lastenrades nicht relevant war. Bei anderen Test-Unternehmen war der Wetterschutz des BAYK hingegen sehr beliebt und letztlich ein Kaufkriterium.
Fazit
Handwerksbetriebe, die wie EFRA innerstädtische Aufträge haben, profitieren von der Einflottung eines passenden Lastenrades: Die Fahrt direkt zum Einsatzort ist möglich, wodurch teils Parkplatzsuchverkehre und Fußwege eingespart werden. Zudem werden Mitarbeitende ohne Führerschein mobil, was nur per Lastenrad möglich ist.