Bis zu 10 Stopps am Tag

Lastenrad BAYK BRING CABIN

So wechselt Castillo Dienstleistungen Wasserzähler erfolgreich per Lastenrad.

Ein passendes Lastenrad-Nutzungsprofil ist entscheidender als die Branche: Das beweist Castillo Dienstleistungen aus Berlin. Das 9-köpfige Team wechselt und montiert Wasser- und Wärmemengenzähler – und setzt dabei erfolgreich Lastenräder ein. 

Im Nutzungsprofil des Unternehmens sind Lastenräder dem Pkw deutlich überlegen: Die Monteure kommen auf bis zu 1Stopps am Tag und legen dabei aber nur 25 bis 29 Kilometer zurück, was mit dem Pkw 10-mal zeitraubende Parkplatzsuche plus teils lange Fußwege bedeuten würde. Zusätzlich ist für den Pkw ein Führerschein erforderlich, den nicht alle Mitarbeitenden haben. 

Mit Lastenrädern entfallen Parkplatzsuche und lange Fußwege. Zudem werden Mitarbeitende ohne Führerschein autark. Diese beiden Vorteile bewirken eine deutliche Produktivitätssteigerung. 

Nach einem intensiven Langzeittest im Rahmen des Projekts Ich entlaste Städte 2 kaufte das Unternehmen eines der Testfahrzeuge.

Nutzungsprofil: viele Stopps

  • Transportbedarf: Monteure holen am Firmensitz die am Einsatztag zu wechselnden Wasserzähler ab, verpackt in 1 bis 2 Euro-Boxen plus Standard-Werkzeug (Schraubenschlüssel, Schraubenzieher, gelegentlich Schweißgerät). 
  • Tourenplan: Pro Tag stehen 2 bis 10 verschiedene Adressen auf dem Plan. 
  • Vorheriger Fuhrpark: Bisher war das Team mit drei eigenen Pkw und einem geleasten Nutzfahrzeug unterwegs.

Lastenrad-Vorteile für Castillo

Parkplatzproblem gelöst

An Einsatztagen mit Stopps an vielen verschiedenen innerstädtischen Adressen geht bei Pkw-Fahrten Zeit durch Parkplatzsucherverkehr verloren. Das senkt die betriebliche EffizienzMit dem Lastenrad verbessert sich die Lage: Nun können an manchen Tagen mehr Adressen angefahren werden. 

2. Ohne Führerschein autark

Die Mitarbeitenden ohne Führerschein waren bisher auf den „Taxiservice“ des Chefs oder den ÖPNV angewiesen. Mit Lastenrädern sind diese Mitarbeitenden nun autark und damit in der Lage, selbstständig Aufträge abzuarbeiten. Das bedeutet: Mehr umgesetzte Aufträge und gesparte Kilometer für andere Fahrzeuge. 

3. Fahrzeit bleibt gleich

„Die Fahrzeit mit den Lastenrädern ist ungefähr gleich wie mit dem Pkw“, bestätigt Castillo. Im Berliner Stadtverkehr ist das Lastenrad also nicht langsamer als der Pkw.

Intensive Nutzung

  • Das Long John Lastenrad Urban Arrow kam auf 112 Einsatztage bei 3.200 Kilometern – im Durchschnitt 29 Kilometer am Tag 
  • Das dreirädrige Schwerlastenrad BAYK kam auf 110 Einsatztage bei 2.800 Kilometern – im Durchschnitt 25 Kilometer am Tag
  • Jahresfahrleistungen von 6.000 Kilometern und mehr sind also problemlos möglich. 

Wetterschutz vorteilhaft

Lastenrad Urban Arrow Cargo L mit Flightcase LLastenrad BAYK BRING CABIN

Castillo testete bewusst zwei verschiedene Modelle: Ein Urban Arrow ohne Wetterschutz und ein BAYK mit Dach.

Beide Lastenräder wurden ähnlich intensiv eingesetzt. Das BAYK überzeugte dennoch mehr: „Das BAYK ist für uns ein sehr gutes Rad. Hier gibt es so gut wie nichts zu beanstanden. Es kann einen Pkw ersetzen, auch vom Platz.“ Aus diesem Grund kaufte die Firma ein BAYK aus dem Test-Fuhrpark. 

Fazit

Castillo Dienstleistungen zeigt, dass Lastenräder unabhängig von der Branche funktionieren. Wichtig ist nur ein passendes Nutzungsprofil, beispielsweise bestehend aus vielen Stopps, Tagesfahrleistungen im Bereich von 30 Kilometern, Parkplatzproblemen und Mitarbeitende ohne Führerschein. Lastenräder entlasten hier nicht nur die Stadt, sie ermöglichen Produktivitätsgewinne und sparen im Vergleich zu Pkw Fahrzeugkosten ein.

#lastenradtest